Der erste München-Mariakirchener Pflegetag – Innovationen für die Pflegebildung
Der erste München-Mariakirchener Pflegetag – Innovationen für die Pflegebildung In Kooperation mit der Hochschule Deggendorf/Cam- pus Schloss Mariakirchen fand am 22.11.2013 zum ersten Mal der München-Mariakirchener Pflegetag – Innovationen für die Pflegebildung mit dem Thema „Scham in der Pflege und Pflegeausbildung“ in den Räumen der KSFH statt.Frau Hilge Landweer, Professorin am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin, eröffnete die Tagung mit ihrem Vortrag „Scham – die Macht eines Gefühls“. Darin betrachtete sie die Scham in drei Ab- chnitten:die Leiblichkeit der Scham und die Struktur der beschämenden Situation,die Macht der Anderen in der Schamsowie die Macht des Gefühls der Scham Anschließend erläuterte Frau Irmgard Hofmann in anschaulichen Beispielen, wo Scham in der Pflege eine Rolle spielt und dass Scham letztlich die Hüterin der Würde des Menschen ist. Den Vormittag rundete Frau Ursula Immenschuh, Professorin für angewandte Pflegeforschung an der Kath. Hochschule Freiburg, mit ihrem Vortrag „Darüber spricht man doch nicht. The- matisieren des Tabus Scham – ein Widerspruch in sich“ ab. Sie warf die Fragen auf, was ein Tabu überhaupt ist und was das Tabu „Scham“ in der Ausbildung bedeutet. Sie betonte, dass längst nicht jeder Pflegeunterricht, in dem über Scham gesprochen wird, das Tabu bricht.Am Nachmittag diskutierte sie mit anderen Forums- Teilnehmern darüber, was die Erkenntnisse vom Vormittag für die Gestaltung von Lehr-Lernsituationen bedeuten. Parallel dazu las der Autor, Regisseur und Literaturlektor Maximilian Dorner aus seinem Buch „Ich schäme mich. Ein Selbstversuch“ vor. Darin setzt er sich mit Behinderungen im Allgemeinen und seiner eigenen auseinander und berichtete sehr persönlich aus seinem Leben.Die Vorträge stehen unter http://www.ksfh.de/fort-und-weiterbildungsangebot/viii-symposien-tagungen-arbeitskreise/1-muenchner-mariakirchner-pfleg zur Verfügung
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