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Lerneinheit 2: Aktueller Forschungsstand

Modul 2 · Krisen, Katastrophenschutz und Resilienz

Aktueller Forschungsstand

Dieses Modul zeigt, welche Forschungsergebnisse aktuell diskutiert werden und welche Fragen für Dr. med. Mabuse und Praxis offen bleiben.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Versorgung, Bildung, Management oder Gesundheitskommunikation einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Aktueller Forschungsstand" wird das Thema Krisen, Katastrophenschutz und Resilienz aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Der Beitrag beschreibt, dass Krisen und Katastrophen wie Extremwetter oder langanhaltende Stromausfälle zunehmen, die ambulante Intensivpflege in Deutschland jedoch darauf nur unzureichend vorbereitet ist.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: Unvorbereitet in die Katastrophe? Krisen- und Katastrophenpflege in der ambulanten Intensivpflege

Unvorbereitet in die Katastrophe? Krisen- und Katastrophenpflege in der ambulanten Intensivpflege

Drebes, J. · 2026 / Ausgabe 2 · S. 80 bis 82

Der Beitrag beschreibt, dass Krisen und Katastrophen wie Extremwetter oder langanhaltende Stromausfälle zunehmen, die ambulante Intensivpflege in Deutschland jedoch darauf nur unzureichend vorbereitet ist. Obwohl die technikintensive außerklinische Versorgung schwerkranker Menschen wächst, zählt sie nicht zur kritischen Infrastruktur (KRITIS) und ist daher in Notfall- und Katastrophenplänen oft nicht ausreichend berücksichtigt. Katastrophenpflege (Disaster Nursing) wird als…

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Vorschau: Krisenfest trotz Dauerkrise? Wie Einrichtungen des Sozialund Gesundheitswesen Resilienz entwickeln

Krisenfest trotz Dauerkrise? Wie Einrichtungen des Sozialund Gesundheitswesen Resilienz entwickeln

Hölscher, I. ; Ohneberg, C. ; Prof. Dr. Witzmann, M. · 2026 / Ausgabe 2 · S. 43 bis 46

Der Beitrag beschreibt den wachsenden Krisendruck auf Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens durch Pandemien, Extremwetter, Stromausfälle, Personalengpässe und steigende Versorgungsbedarfe. Besonders gefährdet sind ältere, chronisch kranke und behinderte Menschen, die auf kontinuierliche und qualifizierte Versorgung angewiesen sind. Organisationsresilienz wird daher als zentrale Fähigkeit verstanden, Krisen früh zu erkennen, angemessen zu bewältigen und Strukturen l…

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Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Krisen, Katastrophenschutz und Resilienz wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Krisen, Katastrophenschutz und Resilienz sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

Passende Rezensionen und Nachrichten

Rezensionen Dr. med. Mabuse

Resilienz im Alter

Martin Staats, Jan Steinhausen (Hrsg.): Resilienz im Alter Beltz Juventa, Weinheim, Basel, 2021, 312 Seiten, 34,95 €, ISBN 978-3-7799-6317-2

Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Versorgung verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul zeigt, welche Forschungsergebnisse aktuell diskutiert werden und welche Fragen für Dr. med. Mabuse und Praxis offen bleiben.
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