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Lerneinheit 6: Kommunikation und Beziehungsgestaltung

Modul 6 · Hospiz, Palliative Care und Sterben

Kommunikation und Beziehungsgestaltung

Dieses Modul betrachtet Kommunikation als Kern professioneller Versorgung und als Brücke zwischen Wissen, Bedarf und Handlung.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Versorgung, Bildung, Management oder Gesundheitskommunikation einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Kommunikation und Beziehungsgestaltung" wird das Thema Hospiz, Palliative Care und Sterben aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Um sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase gerecht zu werden, sollten auch die Bedürfnisse, Ängste und Wünsche aufmerksam wahrgenommen werden, die mit den Geschlechterrollen zusammenhängen.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: Frauen im SterbenDie Kategorie Geschlecht in der Sterbebegleitung

Frauen im SterbenDie Kategorie Geschlecht in der Sterbebegleitung

Beyer, S.; · 2009 / Ausgabe 5 · S. 30 bis 32

Um sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase gerecht zu werden, sollten auch die Bedürfnisse, Ängste und Wünsche aufmerksam wahrgenommen werden, die mit den Geschlechterrollen zusammenhängen. Selbst wenn die Frage zu kurz greift, ob Frauen anders sterben als Männer: Gesellschaftliche Konstrukte von Weiblichkeit und Männlichkeit wirken bis in den Tod.

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Vorschau: Gut begründet entscheiden: Eine Ethik-Leitlinie zur Palliativen Sedierung im stationären Hospiz

Gut begründet entscheiden: Eine Ethik-Leitlinie zur Palliativen Sedierung im stationären Hospiz

Riedel, A. · 2021 / Ausgabe 1-2 · S. 44 bis 46

Die Palliative Sedierung, eine bewusstseinsverändernde Behandlung am Lebensende, kann Erleichterung bringen. Die Autorin zeigt, wie eine Ethik-Leitlinie zur Unterstützung von Mitarbeitenden und Angehörigen bei der Entscheidung für diese Behandlungsoption entwickelt und implementiert werden kann. Ethikberatungselemente wie Fortbildungen, Fallberatungen und Leitlinien spielen eine

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Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Hospiz, Palliative Care und Sterben wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Hospiz, Palliative Care und Sterben sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

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Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Versorgung verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul betrachtet Kommunikation als Kern professioneller Versorgung und als Brücke zwischen Wissen, Bedarf und Handlung.
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