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Lerneinheit 9: Qualität, Evaluation und Verbesserung

Modul 9 · Hospiz, Palliative Care und Sterben

Qualität, Evaluation und Verbesserung

Dieses Modul zeigt, wie Maßnahmen, Konzepte und Prozesse bewertet und weiterentwickelt werden können.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Versorgung, Bildung, Management oder Gesundheitskommunikation einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Qualität, Evaluation und Verbesserung" wird das Thema Hospiz, Palliative Care und Sterben aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Die Masterarbeit von Annika Gebauer beschäftigt sich mit der Frage, warum pflegende Angehörige in palliativen Notfallsituationen den Notruf wählen, obwohl die Pflegebedürftigen den Wunsch haben, zu Hause zu sterben.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: Palliative Notfallsituationen: Warum pflegende Angehörige bei familiärer Sterbebegleitung den Notruf wählen

Palliative Notfallsituationen: Warum pflegende Angehörige bei familiärer Sterbebegleitung den Notruf wählen

Gebauer, A. · 2020 / Ausgabe 9 · S. 62 bis 64

Die Masterarbeit von Annika Gebauer beschäftigt sich mit der Frage, warum pflegende Angehörige in palliativen Notfallsituationen den Notruf wählen, obwohl die Pflegebedürftigen den Wunsch haben, zu Hause zu sterben. Die Studie befasst sich mit der familialen Sterbebegleitung und den Herausforderungen, die sich dabei ergeben. Es wird festgestellt, dass mangel

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Vorschau: Hospízgeschíchte(n)

Hospízgeschíchte(n)

Heller, A.; Pleschberger, S.; · 2017 / Ausgabe 9 · S. 22 bis 25

Die Geschichte der Hospizbewegung in Deutschland nahm ihren Anfang in den 1980er Jahren. Aus dem Engagement vereinzelter Pionierinnen entwickelten sich Initiativen, Netzwerke und später institutionalisierte Strukturen, die heute vielen Menschen ein würdevolles Sterben ermöglichen. Unsere Autorinnen zeichnen die Entstehung und Entwicklung in ihrem Artikel nach.

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Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Hospiz, Palliative Care und Sterben wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Hospiz, Palliative Care und Sterben sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

Passende Rezensionen und Nachrichten

Rezensionen Dr. med. Mabuse

Heller, Geschichte der Hospizbewegung

Die Geschichte der Hospizbewegung in Deutschland: Heller, Geschichte der Hospizbewegung Der Hospiz Verlag. Ludwigsburg, 2012, 374 S., 34,90 €, ISBN 978-3-941251-53-3

Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Versorgung verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul zeigt, wie Maßnahmen, Konzepte und Prozesse bewertet und weiterentwickelt werden können.
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